Frengkofen feiert einen glanzvollen Festsonntag
Foto: Der Festzug, angeführt von den Festleitern und Schirmherr Otto Maier (2.v.l.).Ein Traumwetter, eine Superstimmung, ein erstklassiger Festverein und ein engagierter Patenverein – der Festsonntag am 7. Juni 2026 beim 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Frengkofen hätte besser nicht laufen können. Lang ersehnt und mit viel Herzblut vorbereitet, begann der Höhepunkt des viertägigen Festes am Sonntagmorgen mit dem Weckruf und des Einholen des Patenvereins der Freiwilligen Feuerwehr Kruckenberg. Mit einem herzlichen Grüß Gott wurden die fünfzig Gastvereine willkommen geheißen. Fahnenjunker Andreas Seidl oblag es mit dem Fahnengruß seine Kollegen zu begrüßen. Der Festgottesdienst fand beim feierlich geschmückten Kirchplatz statt. Pfarrer Stephan Rödl und Diakon Walter Karger zelebrierten die Messe. „Der Herrgott gebe euch die Kraft, dass ihr unfallfrei jeden Einsatz schafft. Freundschaft soll uns stets begleiten und weiterhin viel Freude uns bereiten. Als Andenken, zum Dank und als Zier nehmt nun das gesegnete Band von mir“, sprach Festmutter Franziska Kainzbauer bei der Übergabe des Fahnenbandes. Angehängt wurden an die Fahne von Festbraut Laura Kolbinger das Festbrautband, von Miriam Biederer das Festkinder- und Festdamenband, von Emmy Schrödl das Patenband an die Kruckenberger Fahne und von Lorenz Kainzbauer das Totenband. Vom Patenverein, der Feuerwehr Kruckenberg. trug Sabrina Schindler den Prolog für das Patenband vor. „Der Festausschuss, ihre Teams und die Einwohner haben viel geleistet, um dieses Fest zu organisieren. Es hat gezeigt, dass die Dorfgemeinschaft wichtig ist. Es ist schön, wenn Hand in Hand zusammengearbeitet wird“, meinte Festleiterin Gertraud Rissmann. Der zweite Bürgermeister der Gemeinde Bach Willi Baumer zeigte sich beeindruckt, von den vielen Gästen, die gekommen waren. „Die Prologe und Gottesdienstgestaltung übermitteln, dass in Frengkofen die Tradition aufrechterhalten wird“, sprach Landrätin Tanja Schweiger. Kreisbrandrat Johann Bornschlegl schilderte, dass sich in den letzten 150 Jahren viel in Sachen Technik geändert habe. Nicht geändert habe sich der Grundgedanke, anderen zu helfen. In den 150 Jahren wurden stets durch Kommunikation Kameraden gefunden, die Dienst am Nächsten leisten, getreu dem Motto Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Viel Applaus, Fahnenschwingen, Laola-Wellen und Jubelrufe begleiteten den Festzug, der durch den geschmückten Ort führte. Mit einer Taferlparade wurde der offizielle Teil beendet.
Fotos: Meilinger
Foto: Fahnenjunker Andreas Seidl beim Fahnengruß.
Foto: Festmutter Franziska Kainzbauer inmitten der Festdamen.
Foto: Festbraut Laura Kolbinger befestigte ihr Fahnenband an der Vereinsfahne.
Foto: Die Ehrengäste beim Festgottesdienst.
Foto: Die Taferlbuam und –madeln der Gastvereine nach der Taferlparade.Beitrag weitergeben
Inhalt melden



