Würfelclub Demling bittet zum 50-jährigen Gründungsfest
Foto: Feierlich wurden die Ehrenämter abgeholt und zum Festplatz marschiert.Vom 14. bis 18. Juni 2028 feiern die Burschen des Würfelclub Demling das 50-jährige Gründungsfest. Am Samstag fand das Ehrenämterbitten statt. Ein festlicher Zug, angeführt vom Taferlbua und der Kapelle Pfatterer Buam, zog sich dabei durch den Ort. Die Festleiter Lukas Wasserburger, Andreas Schmalzl und Alexander Dietl, der Festverein und Bürgermeister Thomas Schmalzl machten sich auf den Weg, um die auserwählten Ehrenämter von Zuhause abzuholen. Als Schirmherr wird Franz Rabenhofer fungieren, als Festmutter stellt sich Tanja Wagner zur Verfügung, als Festbraut Anna Wagner. Aber nur mit dem Einholen alleine war es nicht getan, es mussten noch einige Aufgaben erledigt werden. Auf den Holzscheitl knieend, versuchten die Bittsteller ein schnelles Ja zu ergattern. In Bezug auf das jährliche Maibaumaufstellen galt es, einen Baumstamm durchzusägen. Vier Minuten hätten Wasserburger und Schmalzl Zeit, gab Anna Wagner vor. Da sich Dietl nicht an Vorgaben hielt, musste er den Strafwürfel werfen. Die gewürfelte Zahl sechs hatte zur Folge, dass Dietl seiner Partnerin vor versammelter Mannschaft eine Liebeserklärung machen musste. Mit einem kurzen, aber innigen „Ich liebe dich“, führte Dietl diesen Auftrag aus. „Schirmherr sei is a große Ehr, drum mach i´s eng a bisserl schwer. Schafft´s de Aufgaben ohne Klag, dann sog i Ja an diesem Tag“, verkündete Rabenhofer und hatte ein Würfelclub-Quiz parat. Wer waren die Gründungsmitglieder? – stand zur Debatte. Mit Hans Neumeier, Hans Scheck, Lobmeier Erwin und Ludwig Scheck, konnten die Festleiter die richtige Antwort geben. Kopfzerbrechen machte die Frage, wann das erste Johannifeuer war. Aber gemeinsam konnte mit dem 22. Juni 1990 das korrekte Datum gefunden werden. Austragungsorte der Veranstaltung waren bisher der Demlinger Weiher und der Bolzplatz, bestätigte das Trio. Und auch die Mottos der Silvesterparty – Playboy-Party und Bauer sucht Frau – waren im Gedächtnis verankert. Da die Antworten aber nicht wie aus der Pistole geschossen kamen, kam erneut der Strafwürfel ins Spiel. Ein Schnasperl auf Ex war ein leichtes Unterfangen. Zudem galt es, mit einer Maß Bier rund um das Schulhaus zu laufen und dabei nichts zu verschütten. „De Frog hod mi narrisch g´freit, doch bis zum Ja is no a kloana Weg net weit. Löst´s des Spui mit Witz und Schwung, dann nehm i´s Amt mit Begeisterung“, war nun Anna Wagner an der Reihe. Die folgende Herausforderung konnte das Dreier-Gespann mit Bravour meistern. Aus drei verschiedenen Biersorten musste mit feiner Zunge das Festbier herausgeschmeckt werden. „Das ihr mit fragt´s eier Festmutter zu wern, des is fia mi a riesen Ehr. Also dad is song, fangt´s glei o, das es kemmts schee voro“, meinte Tanja Wagner. Alle Besucher wurden einbezogen, um auf dem Rasen die Buchstaben WCD-Würfelclub Demling, zu bilden. „De Spui san g´löst worn mit Witz und mit Verstand, drum geb´n ma heit mit vui Freid unser Ja bekannt. Als Schirmherr, Festbraut und Festmutter steh ma bereit, für a scheens Fest und a guade Zeit“, verkündeten die Ehrenämter nach getaner Arbeit. Schirmherr Rabenhofer zapfte das Fass mit kühlem Kneitiger Bier an und mit einem Prosit wurde auf die erfolgreiche Veranstaltung angestoßen. Leonhard Resch, Geschäftsführer der Brauerei Kneitinger, sagte: „Ich freue mich an der blauen Donau, so viele grüne Kneitinger Schirme zu sehen und dass ihr euch für das Kneitinger-Bier entschieden habt.“ Der Kontakt sei dabei über den Mitarbeiter Sebastian Koder entstanden, der sehr aktiv im Würfelclub sei. Karl Bauchinger, Schirmherr beim 35-jährigen Bestehen im Jahr 2013, überreichte an Rabenhofer einen Schirm, auf den sein Name und das Festdatum gedruckt waren. Bauchinger bat die Funktionäre, die Mitglieder in Ehren zu halten, um weiterhin eine gute Gemeinschaft zu haben. Mit Rollbraten, Weizen und guter Laune wurde das Gelingen gefeiert.
Foto: Gemeinsam wurde auf das gelungene Ehrenämterbitten angestoßen
Foto: Muskelkraft erforderte das Durchsägen eines Baumstamms.
Foto: Alexander Dietl musste seiner Liebsten eine Liebeserklärung machen.
Foto: Karl Bauchinger (rechts) übergab an Franz Rabenhofer den Schirmherren-Schirm.
Foto: Die Pfatterer Buam spielten zünftig auf.Beitrag weitergeben
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